27.09.2008

Traditions-Weinhaus Othon Schmitt aus Hellange

von admin in Tastings

Am 1. Oktober 2008 lud eine der ältesten Weingrosshandlungen des Landes zu ihrer obligaten Herbst-Verkostung ein. Diesmal fand die Weinprobe in den Ateliers des Zuckerbäckers Namur in Hamm statt.

toussaint-f2

Da Othon Schmitt neben einem hervorragenden Kundenkreis im Horesca-Bereich, auf Anfrage hin auch jeden Privathaushalt in Luxemburg beliefert, war dies eine einmalige Gelegenheit, einen Einblick in das ansprechende Repertoire der Firma zu bekommen

Knapp 130 Weine standen zum Pröbeln an. Neben den Klassikern aus Bordeaux sind die ehrlichen Tropfen von Alain Brumont (Madiran, Vins de Gascogne), die Chardonnays von Gérard Bertrand (Languedoc), die feinen Burgunder-Weine

vom Domaine Michel Laroche (besonders Chablis), Domaine J.L. Aegarter (Les Enfants Terribles und ein vielschichtiger Meursault), sowie das Château de Beauregard, Inhaber Joseph Burrier neu im Programm.

Das Einkaufs-Team um Michel Toussaint hat des Weiteren noch andere Häuser aus Burgund verpflichtet. Rotweine vom Domaine René Bouvier (Gevrey-Chambertin), Domaine Marius Delarche (Aloxe Corton), Domaine Chandon de Briailles (Savigny-les-Beaune) und Domaine François Raquillet (Mercurey) runden die erweiterte Panoplie dieser vins fins ab.

Italien, besonders Piemont und die Toskana sind im aktuellen Angebot, wie gehabt, gut vertreten. Belguardo, Roter und Rosé, Chianti Classico von Fonterutoli (die gesamte Palette) sind neu. Erstaunliche Weine bieten auch Leone de Castris (Apulien) und die sizilianischen Weingüter Inycon und Mandrarossa. Die beiden letzteren sind vom Preis/Qualitätsverhältnis kaum zu schlagen. Und letztendlich sollte Escudo Rojo aus Chile, Fumé Blanc von Beringer (Napa Valley, USA) und GSM von Rosemount (Australien – klingt komisch, schmeckt gut) in keinem Keller fehlen.

Die reichhaltige Palette umfasst Weissweine, Rosé- und Rotweine französischer, italienischer, sowie kalifornischer, chilenischer und australischer Herkunft. Als Weingrosshändler alter Schule verfügt Othon Schmitt nicht über eine, über das Jahr hin zugängliche Vinothek. Dies allein, und die Tatsache, dass die angebotenen Tropfen zum Teil konkurrenzlos günstig sind.

Praktische Hinweise

Othon Schmitt Weinprobe am Mittwoch 1. Oktober von 15h – 21h im Namur’s Atelier in Hamm, 1, rue de Bitburg. Eintritt frei, grosser Gratisparkplatz vor Ort. Zusätzliche Infos unter der Tel.: 51 50 66


25.09.2008

Seit zwei Jahrzehnten Garant für höchste Weinqualität

von admin in Published Articles

01_tageblatt_0925

67_tageblatt_0925


22.09.2008

Guide Hachette zitiert 45 Weine der Luxemburger Mosel

von admin in Lifestyle

guide-hachette-2009-f1

Während eines glanzvollen Empfangs, und im Beisein der Vertreter der „Commission de Promotion des Vins et Crémants“ aus Remich, wurde im September 2008 in Paris die Ausgabe 2009 des neuen Guide Hachette vorgestellt.

Im Vergleich zur Ausgabe des Vorjahres, wo neben dem mehr als 1100 Seiten umfassenden Hauptteil betreffend die Auflistung gallischer Weine aus Dutzenden Anbaugebieten Frankreichs auch über 37 Weine aus Luxemburg berichtet wurde, werden dieses Mal 45 ausgesuchte Tropfen unserer Mosel beschrieben.

Dies entspricht einer Steigerung von mehr als 20%. Wie üblich im Guide Hachette, werden dabei nicht nur die Weine beschrieben, sondern teilweise auch die Weingüter und die Winzer. Je nach Qualität werden traditionsgemäss alle verkosteten Proben mit Sternen versehen. Wenn den Juroren der gepröbelte Wein als gefällig erscheint, wird er im roten Ratgeber angeführt.

Ist die Qualität gut, erstaunlich oder herausragend, werden ein, zwei oder drei Sterne für einen Wein vergeben. Als „Coup de Coeur“ gelten diejenigen Weine, welche sich durch ihre Komplexität aus dem Pool der Drei-Sterne-Weine nochmals hervorheben. Zur besonderen Anerkennung wird jeweils das Flaschenetikett solch edler Tropfen abgedruckt.

Um nicht zuviel zu verraten, jedoch unserer Informationspflicht im Weinbereich gerecht zu werden, veröffentlichen wir nachstehend die Liste der, im neuen Guide Hachette zitierten Winzerhäuser, ohne jedoch den prämierten Wein zu nennen. Etwas Spannung sollte beim Durchblättern dieses Nachschlagewerks für Weinfreunde doch bleiben, oder nicht?

Weine & Winzer Luxemburgs im Hachette 2009 :

Coup de Coeur und 3 Sterne: Caves Bernard Massard, Caves Gales, sowie Domaine Viticole Laurent & Rita Kox.

Drei Sterne : Caves Bernard Massard und Clos des Rochers, Domaine Alice Hartmann, Domaine Kohll-Leuck, Domaine Kohll-Reuland, Caves Krier Frères, Domaine Vinsmoselle – Caves de Grevenmacher, - Caves de Wormeldange.

Zwei Sterne : Domaine Charles Decker, Caves Gales, Caves Krier, Domaine Krier-Welbes, Domaine Mathes, Maison viticole Schmit-Fohl, Domaine Schumacher-Lethal et fils, Domaine Schumacher-Knepper, Domaines Vinsmoselle – Caves de Grevenmacher, - Caves de Stadtbredimus

Einen Stern : Domaine Mathis Bastian, Clos des Rochers, Caves St. Remy-Desom, Domaine Alice Hartmann, Caves Legill, Domaine Linden-Heinisch, Domaine Pundel-Hoffeld, Domaine Thill, Domaines Vinsmoselle –Caves de Grevenmacher, - Caves de Wellenstein.

Zusätzlich erwähnt : Domaine Mathis Bastian, Caves St. Remy- Desom, Domaine Mme Aly Duhr et Fils, Domaine Kohll-Leuck, Caves Jean Schlinck-Hoffeld, Domaine Schumacher-Knepper, Domaine Steinmetz-Jungers, Domaine Sunnen-Hoffmann, Domaine Thill, Domaines Vinsmoselle – Caves de Greiveldange (2x)


20.09.2008

20 Jahre Top-Winzervereinigung „Domaine & Tradition“

von admin in Lifestyle

 

die-winzer-von-dt-in-der-orangerie

Ende September 2008 feierten „Domaine & Tradition“ mit dezentem Pomp ihr zwanzigstes Wiegenfest in der Orangerie des Mondorfer Thermalbads. Seit zwei Jahrzehnten ist diese unabhängige Winzervereinigung nun schon ein Garant für höchste Wein-Qualität.

Das vom talentierten Chefkoch François Bernard aufgetragene Menu, die dreizehn, teilweise historischen Weissweine, allesamt von der reizenden und kompetenten Sommelière & De Jangeli-Restaurantleiterin Dominique Rizi serviert und kommentiert, ernteten das Wohlwollen der handverlesenen Gäste. 

Darüber freute sich Abi Duhr. Als aktueller Präsident von „Domaine & Tradition“ stellte er mit Genugtuung fest, dass auch nationale Grössen aus Politik und Wirtschaft, ob der interessanten Evolution und der extraordinären Lagerungsfähigkeit von Auxerrois, Riesling, Pinot Gris und Co. mehr als erstaunt waren. Auch das gehört zum Lifelong Learning

Da eingefleischte Kenner genauestens wissen, wie 1997er Ruländer vom Domaine Mme A. Duhr, 1989er Auxerrois vom Clos Mon Vieux Moulin, oder Riesling, Jahrgang ‚99 vom Clos des Rochers heute schmecken, erübrigt sich die Beschreibung. 

Organoleptische Analysen dieser, grösstenteils noch sehr präsenten Weine, würden den Rahmen des Artikels sprengen. Ein Resümee über die D. &T.-Geschichte ist indes viel amüsanter. 

Alles begann mit den Flurbereinigungen (Remembrements) und den Förderungsprogrammen der siebziger Jahre.  Keine Schutzzölle mehr. Offener Markt auch für den Wein. Im Herbst 1988 trafen sich 15 Winzer der Luxemburger Mosel ein erstes Mal, um über eine Re-Orientierung ihrer Betriebe in Richtung Top-Qualität zu diskutieren. Acht Winzer fanden schliesslich einen Konsens. Im Frühjahr 1989 unterschrieben alle die Gründungsurkunde und die Statuten der Interessengemeinschaft „Domaine & Tradition“.

Heute, nach 20 Jahren sind von diesen acht Winzerhäusern deren sieben übrig geblieben: Thill Frères in Schengen, Sunnen-Hoffmann in Remerschen, Gales in Ellange-Gare, Mathis Bastian in Remich, Mme Aly Duhr & Fils und Clos Mon Vieux Moulin in Ahn, sowie Clos des Rochers in Grevenmacher. 

Dass diese Betriebe sich gegenüber dem restlichen Winzer-Peloton ganz besonders um die internationale Anerkennung unserer Weine bemüht haben, steht ausser Frage. 

Vorreiter auf dem Gebiet der Spätlesen (Vendanges Tardives; bereits Anfang der Neunziger), sowie in Sachen Hektar-Höchsterträge (ab 1988). Wegbereiter neuer Vorgehensweisen im Weinberg, wie „Vendanges Vertes“ und sommerlicher Trauben-Ausschnitt. Alles zu Gunsten der Weinqualität. Genau das ist Domaine & Tradition.

Natürlich hat ihr Leitmotiv auch auf die Crémants-Sparte abgefärbt. Das Resultat schmeckt nicht nur. Es liest sich auch. Im Gaultmillau, im Hachette. Im neuen Weinguide von Bettane-Dessauve und dem Hugh Johnson Pocket Guide.

In seiner Festrede hat Abi Duhr darauf verwiesen, dass er und seine Mannen 

(Pardon, einige Damen sind auch darunter) froh sind, dass immer mehr Winzerkollegen nun ähnlichen Elan zeigen.  Es geht in dieselbe, richtige Richtung. Somit hat Duhr neue Vereinigungen wie Schengen Prestige, und auch langjährige Qualitäts-Verfechter, wie den querköpfigen Charel Decker, den eigensinnigen Henri (Menni) Ruppert, und die vielen anderen indirekt geehrt. 

Ad multos Annos, Domaine & Tradition! Und ein Prosit auf das Wohl des kompetenten Präsidenten. Derartige Vereinigungen und solche Charakterköpfe brauchen wir. Heute mehr denn je.


18.09.2008

Finale Weinbergbegehung im Dreiländereck

von admin in Published Articles

01_tageblatt_0918

27_tageblatt_0918


Vor »