16.02.2009

Tasting of Portuguese single grape wines

von admin in Tastings

 

“Trauma”, best possible wine at the lowest possible price…

The name of this small range of entry-level wines from Portugal could make you think twice. But only as long as you haven’t tasted these meticulously chosen and properly elaborated single grape wines from the Anibal Coutinho Collection of Vidigal wines from Quinta da Batarra in Estrada da Ribeira. 

On a freezing winter afternoon, we decided to taste the six different samples of “Trauma” together with Michel Toussaint, co-owner of Othon Schmitt Vins et Spiritueux in Hellange (Luxembourg), which is one of the oldest, family-owned wine-importers, wine-merchants and artisan distillers of the country. 

The session starts with Trauma Loureiro, a very refreshing Vinho Verde D.O.C. vintage 2007. The Trajadura variety shines soft pale with hints of greenish in the glass. The nose is very aromatic, reminding of green apples and yellow grapefruit. On the palate, the light sparkling tone of the wine is perfectly balanced, showing a lively and fresh character. The finish is good, bringing back some herbal tones as well as an absolute freshness.

Second wine was a dry but smooth Rosé called Trauma Baga. This is the name of the grape, Baga, a local vine from Estremadura, whose grapes are aromatic and not too sweet. Even if the expressive colour of the wine – in German you would call it “alt-rosa”, in French “vieux rose” isn’t looked for anymore, the noose shows very aromatic and fruity fragrances. In the mouth, this Rosé is fresh and light, with a more dry finish. 

The third wine was a Sauvignon Blanc, again 100% mono-varietal. This one, called Trauma Sauvignon, millésime 2006 is on the first nose very mineral, showing as it moves along typical Sauvignon notes like green gooseberry, peppers, as well as strong fragrances of Urtica doica, which is the common nettle and a main aspect of Sauvignon Blanc smells. The fruitiness and good natural acidity, as well as a slightly bitter tone give it a refined finish.

First red Trauma wine we tasted was the Cabernet Sauvignon, also a Vinho Regional Estremadura like number 3 and 2. This vintage 2006 shows a nice ruby-red colour and lots of peppery notes on the noose. Fleshy and ripe, with suave cherry and lots of blackcurrant berry fruit, this wine shows smoky tones, a good texture and a clean structure. Interesting with grilled poultry or fresh pasta served with a lingering red sauce.

Fifth wine was Trauma Syrah 2006. Strong colour, in Germany they would say “Karminrot”. On the noose this wine is still a bit closed, showing notes of earth, truffles and peppers. On the palate, it is firm and chunky, with more black fruit than red. The structure is strong and the tannins are round, with leather and a fine fruitiness, finishing with firm, maybe a bit dry flavours. This was the only wine not showing that much freshness and fruit.

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Contrary to the Syrah, which is a Vinho Regional Estremadura, the last wine we tasted comes from the Alentejo. Trauma Aragonez 2005 starts with ripe and focused aromas of plum, prune and what we call in Luxembourg “Quetschekraut”, which means black plum marmalade. Well structured, this wine is broad-shouldered. In the mouth it has medium acidity and a well rounded structure, as well as plenty of spicy undertones. Its lengthy finish shows latent concentration and still good ageing potential.

Quintessence: All these wines are on the fresh and fruity side of a winemaker’s world. They are pleasant to drink, showing that an old world wine country like Portugal is, in a quite easily way, able to produce modern, easy going wines. 

For more information look at  HYPERLINK “http://www.cavesvidigal.ptwww.cavesvidigal.pt or contact wine writer Anibal Coutinho under  HYPERLINK “mailto:anibal.coutinho@net.cabo.pt” anibal.coutinho@net.cabo.pt 


11.02.2009

Chinesisches Neujahr und argentinischer Wein

von admin in Wine & Food

 

In China wird Neujahr etwas später als bei uns, dafür aber umso länger gefeiert. Aus diesem Grund hatte das bekannte Restaurant „La Cuisine de Zheng“ aus Simmern (Septfontaines, Luxemburg), in Zusammenarbeit mit der Weingrosshandlung Pitz-Schweitzer aus Hosingen (L)  während einer Woche zu einem „Dîner Accords Mets & Vins“ eingeladen. 

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Am 26. Januar begann das Jahr des Büffels in China. Und obwohl es weder in Burgund, noch in Patagonien (ausser Longhorn-Rindern) Büffel gibt, passten die ausgesuchten Weine doch gut zum, aus vier Gängen bestehenden, exotischen Menu.  

Zu den Appetit-Häppchen wurde ein Schaumwein, der Saurus Patagonia Extra Brut gereicht. Genau wie die drei folgenden, argentinischen Stillweine, stammten alle zum Menu servierten, südamerikanischen Tropfen vom Weingut Familia Schroeder. 

Als Vorspeise stand ein verführerisch duftendes Duo von Jakobsmuscheln (mit Glasnudeln und Würzpaste, sowie im Ingwer-Bouillon) an, welches sich von seiner Aromenfülle ergänzte. Die beiden dazu kredenzten Weissweine, zweimal Sauvignon Blanc, taten das nicht. Was auch im Sinne dieses  Weinduells war. 

Saurus 2007 aus Übersee gefiel mit Barrique-Nase und cremig-rauchigem Gaumen, war länger im Nachhall als der Saint-Bris 2007 vom Domaine William Fèvre. Letzterer war opulenter in der Nase, jedoch leichter am Gaumen und kurz im Abgang. Ein Phänomen, das man bei Burgunderweinen die letzten Jahre öfters feststellt. 

Der zweite Gang des Neujahrsmenus, Association Nord-Sud de Nouilles, bestand aus Reisnudeln mit würzigem Reisragout und Weizennudeln mit scharfer Tunke. Hier brachte der Chablis 1er Cru Mont de Milieu 2006, erneut von William Fèvre, die Schärfe des Ingwers gut zum Tragen, während der Saurus Patagonia Select 2006 – auch  ein Chardonnay – eher  den Fleischgeschmack des Reisnudeltopfes betonte. Das feine Bukett des patagonischen Weissweins – nach kandierter Ananas und frischer Vanille - stach erfreulich hervor.

Zum Hauptgericht, argentinischem Rindfleisch auf zweierlei Art, folgte Pinot Noir als Pendant. Während der Chassagne-Montrachet 2006 vom Domaine Bouchard Père et Fils feine Noten von Sauerkirsche aufwies, und sich durch weiche Tannine und gut abgerundete Säure hervortrat, gefiel der Spätburgunder vom anderen Ende der Welt mit einem Bukett, das an Weihnachtsgewürz, Brombeere und Minze erinnerte. Und dadurch auch besser zum Essen passte.

Besonders die Shitake-Pilze im Rinderbouillon harmonierten perfekt mit dem kräftigen Saurus Pinot Noir 2006.

Schlussendlich folgte zum Ingwer-Nachtisch – kalt und warm serviert – ein passender Ingwer-Likör aus dem Elsass. Dass die Distillerie Artisanale Hagmeyer solche Exoten im Programm hat, wussten wir nicht.

Das gesamte Menu, inklusive der sieben Weine und dem Likör wurde zum Festtagspreis von 55.- Euro pro Person angeboten. Ähnliche Aktionen werden im Jahr des Büffels in Simmern regelmässig stattfinden.

>>Weitere Infos: La Cuisine de Zheng, Telefon 00352 26 30 06 60. Alle Weine sind bei Pitz-Schweitzer in Hosingen vorrätig. Telefonnummer  00352 81 22 04


04.02.2009

4ème Salon des Vins de Bordeaux et d’Aquitaine auf Kirchberg

von admin in Location Luxembourg

 

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Vom 5. bis zum 9. Februar 2009  laden an die dreissig unabhängige Winzer aus Bordeaux und dem dazu gehörigen Einzugsgebiet Aquitaine (Bergerac, Lot-et-Garonne, Pyrénées Atlantiques, sowie Charentes und Armagnac) zur Verkostung ihrer Produkte auf Kirchberg, in die Hallen der Luxexpo ein.

Das Event, welches bereits zum vierten Mal in Luxemburg stattfindet, hat seine ganz eigene Tradition. Zum Einen, weil es selten vorkommt, während einer Foire aux vins dermassen viele Weine aus dieser Gegend miteinander vergleichen zu können, zum Anderen, weil an den sorgfältig aufgebauten Ständen nur die Winzer selbst ihre Produkte anbieten. Keine Zwischenhändler oder sonstigen Verkäufer sind vor Ort, was sich auch in den Preisen niederschlägt.

Beim Durchblättern der kleinen Broschüre, in der alle beteiligten Weingüter mit Adresse und Lagenbezeichnung aufgelistet sind, stellt man fest, dass Bordeaux mit seinen vielen AOCs den Grossteil der Aussteller stellt.

Interessant in diesem Sinne sind das Château Pont de Brion (Bordeaux générique und Graves) von Chantale und Pascal Molinari, sowie das Château La Brande (Fronsac), auf welchem der Besitzer Jean-Charles Beraud neben Rot-, und Roséwein auch Crémant de Bordeaux herstellt. Sein Fronsac Moulin de Reybaud 2003 hat eine Goldmedaille auf dem Concours International, sein Rotwein La Brande 2005 eine Silbermedaille in Bordeaux bekommen. Auch ältere Jahrgänge wie der Fronsac 1998 können hier gepröbelt werden. 

Dasselbe gilt auch für Château La Fon du Berger. Eigentümer Gérard Bougès macht sich eine Freude daraus, den Liebhabern von Pauillac- oder Haut-Médoc-Weinen  seine interessanten Tropfen auszuschenken. Auch hier können wiederum ältere Millésimes verkostet und gekauft werden.

Traditionsgemäss ist auch Daniel Mouty, der Präsident der Vereinigung unabhängiger Winzer des Bordelais und der Aquitaine vor Ort. Ihm gehört das bekannte Château du Barry in Sainte Terre, einem kleinen Dorf in der Gironde, direkt am Dordogne-Fluss gelegen, und nur knappe elf Kilometer von der Kleinstadt Saint-Emilion selbst entfernt.

Mouty wird hauptsächlich drei Jahrgänge seines Château du Barry vorstellen. Neben dem 2008, der als Primeur bereits verkostet werden kann, ist es eher der feine Jahrgang 2007, welcher ein Kenner bevorzugen wird. Dieser stoffig-opulente Rotwein gefällt durch seine bereits eingebundenen Tannine und seine beträchtliche Aromenvielfalt. Ein wirklich guter Saint-Emilion Grand Cru. 

Mouty hat übrigens mit dem 2006er eine Goldmedaille beim Concours Général Agricole in Paris eingeheimst, und dies ist die letzte Gelegenheit, eventuell noch einige Flaschen dieses elegant-ausgereiften Tropfens zu erwerben. 

Schlussendlich sei darauf verwiesen, dass auch Likörweine wie Sauternes, Jurançon moelleux, oder Pacherenc du Vic Bilh late harvest, sowie etliche Cognacs und Armagnacs zur Palette der mehr als 200 ausgestellten Produkte aus Frankreichs bekanntester Weinregion gehören. Praktische Notizen

Der 4. Salon des Vins de Bordeaux et d’Acquitaine, vom Verband der dortigen Privatwinzer organisiert, findet vom 5. bis 9. Februar 2009 auf Kirchberg (Luxemburg-Stadt) statt.

Öffnungszeiten Donnerstag von 15h – 22h, 

Freitag von 11h- 21h

Wochenende und Montag jeweils von 11h – 19h

Eintrittspreis 3,50 Euro, Graviertes Pröbelglas inbegriffen. 

Weitere Infos unter  HYPERLINK “http://www.vigneron-independant-aquitaine.com” www.vigneron-independant-aquitaine.com